YOUTOPIA – Stadtvisionen erleben

Zeitraum

14 Juli 2023 – 22 Oktober 2023

Ort

Turm zur Katz, Konstanz

Beteiligte

Universität Konstanz, HTWG Konstanz, HfM Trossingen

Wie könnte (d)eine ideale Stadt aussehen – gestern, heute und in der Zukunft? Mit dieser Frage beschäftigt sich die interaktive Ausstellung „YOUTOPIA – Stadtvisionen erleben“. Die verschiedenen Blickwinkel auf utopische Stadtkonzepte sollen das Publikum inspirieren, über ihre eigene Zukunftsutopie nachzudenken und diese im letzten Geschoss „YOUTOPIA“ virtuell zu entwerfen.

1950 lebten zweieinhalb Milliarden Menschen auf der Erde. Seit November 2022 sind es acht Milliarden. Gemeinsam mit der zunehmenden Verstädterung stellt dieses enorme Bevölkerungswachstum, verbunden mit dem Klimawandel, die Stadtplanung vor eine Reihe struktureller und sozialer Herausforderungen. Wie können Städte aussehen, die Lösungen für die sozialen, politischen, gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen aufzeigen? Kann es solch eine ideale Stadt überhaupt geben?

Seit der Antike entwerfen Menschen Utopien und Idealstädte, um bestmöglich auf die Themen und Problematiken ihrer Zeit zu reagieren und Lösungsansätze zu entwickeln. Hinter jeder dieser „idealen“ Stadtplanungen steht eine spezifische Vorstellung davon, wie Gesellschaft strukturiert sein sollte, welche Rolle Macht und Politik einnehmen und welche die wichtigsten Funktionen einer Stadt sind. Inwiefern haben sich utopische Vorstellungen im Verlauf der Zeit gewandelt? Welche Intentionen verbergen sich hinter den einzelnen Entwürfen und welche Aspekte können wir auf die heutige Zeit übertragen, um aktuelle und künftige Herausforderungen zu bewältigen? Die Idee der Ausstellung ist es, die Besuchenden schrittweise zu ihrem persönlichen „YOUTOPIA“ zu führen, zu ihrer individuellen Stadt der Zukunft.

YOUTOPIA – Stadtvisionen erleben

2023

Turm zur Katz, Konstanz

Wie könnte (d)eine ideale Stadt aussehen – gestern, heute und in der Zukunft? Mit dieser Frage beschäftigt sich die interaktive Ausstellung „YOUTOPIA – Stadtvisionen erleben“. Die verschiedenen Blickwinkel auf utopische Stadtkonzepte sollen das Publikum inspirieren, über ihre eigene Zukunftsutopie nachzudenken und diese im letzten Geschoss „YOUTOPIA“ virtuell zu entwerfen.

1950 lebten zweieinhalb Milliarden Menschen auf der Erde. Seit November 2022 sind es acht Milliarden. Gemeinsam mit der zunehmenden Verstädterung stellt dieses enorme Bevölkerungswachstum, verbunden mit dem Klimawandel, die Stadtplanung vor eine Reihe struktureller und sozialer Herausforderungen. Wie können Städte aussehen, die Lösungen für die sozialen, politischen, gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen aufzeigen? Kann es solch eine ideale Stadt überhaupt geben?

Seit der Antike entwerfen Menschen Utopien und Idealstädte, um bestmöglich auf die Themen und Problematiken ihrer Zeit zu reagieren und Lösungsansätze zu entwickeln. Hinter jeder dieser „idealen“ Stadtplanungen steht eine spezifische Vorstellung davon, wie Gesellschaft strukturiert sein sollte, welche Rolle Macht und Politik einnehmen und welche die wichtigsten Funktionen einer Stadt sind. Inwiefern haben sich utopische Vorstellungen im Verlauf der Zeit gewandelt? Welche Intentionen verbergen sich hinter den einzelnen Entwürfen und welche Aspekte können wir auf die heutige Zeit übertragen, um aktuelle und künftige Herausforderungen zu bewältigen? Die Idee der Ausstellung ist es, die Besuchenden schrittweise zu ihrem persönlichen „YOUTOPIA“ zu führen, zu ihrer individuellen Stadt der Zukunft.

Universität Konstanz

HTWG Konstanz

HfM Trossingen

CommAwards 2023 – Kategorie Talent Exhibition – Silber

ADC Talent Award 2024 – Kategorie Exhibition – Bronze

Raum 1: Utopien der Stadt

Im Erdgeschoss stellen charakteristische Kurzfilme eine Auswahl von Stadtutopien vor. Unterfüttert mit Informationen über die Köpfe hinter den Visionen und die Struktur der Städte werden den Besucher:innen Wissensgrundlagen vermittelt, auf denen die kommenden drei Stockwerke aufbauen können. Die Utopien der Cité Industrielle, EPCOT, Auroville, Letchworth und Songdo beschäftigen sich mit unterschiedlichen zeitspezifischen Problematiken und deren Lösungen.

Raum 2: Geometrie als Basis

Um eine neue Ordnung in der Welt zu etablieren, wurden und werden oft geometrische Grundformen verwendet. Als zentraler Bestandteil planerischer Gestaltung sind geometrische Figuren von der Idee durchdrungen, dass Schönheit und Gesetzmäßigkeit der Form auch Klarheit in die Ordnung des gesellschaftlichen Lebens bringt. Auf vier Wänden werden historische Idealstadtplanungen auf der Basis von Linie, Raster, Stern und Kreis vorgestellt. Die Besucher:innen werden eingeladen, die Vielfalt der geometrischen Gestaltung von Städten zu erkunden und abzuwägen, welche Form sie sich für ihr eigenes Youtopia vorstellen können.

Raum 3: Mensch im Fokus

Städte sind von Menschen und für Menschen geplant. Viele Faktoren haben Einfluss darauf, wie sich die Gesellschaft in der Stadt entwickelt. Die Verteilung des öffentlichen Raumes und der Zugang zum Wohnen und zur Natur spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Forderung nach Partizipation und Sicherheit. Fragen nach der Organisation idealer Gesellschaften haben Stadtplaner:innen schon immer beschäftigt und werden auch heute noch ständig neu verhandelt. Sie prägen die Stadt und die Art, wie sich das Zusammenleben gestaltet.

Raum 4: Visionen von Youtopia

Willkommen in Youtopia. Auf diesem Stockwerk können die Besucher:innen auf verschiedenste Art und Weise in ihre ganz persönlichen Städte eintauchen, erleben und verändern. Was ist Ihr Youtopia? Grünstädte, Industriemetropolen oder eine Stadt, in der der Mensch im Mittelpunkt steht. Jede Utopie ist einzigartig und persönlich und die Antwort auf diese Fragen wird von allen individuell beantwortet.